Die Basler Regierung hat beschlossen, aufgrund der massiven Kritik am neuen Verkehrskonzept und dagegen eingereichtet parlamentarischer Vorstösse mit der Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts zuzuwarten. Ob sich an der Regelung für Gehbehinderte etwas ändern wird, ist unklar. Doch wie sieht diese nun konkret aus? Ich empfinde die Informationen der Stadtverwaltung und in der Verordnung als viel zu unübersichtlich und habe mich deshalb aufgemacht, sie zielgruppengerecht zusammenzufassen. Und auch eine eigene Karte gezeichnet. (mehr …)
Die SonntagsZeitung hat beim Verein Accessibility Data eine Auswertung in Auftrag gegeben, welche der 50 grössten Schweizer Städte über wie viele Parkplätze für Gehbehinderte im Vergleich mit der Einwohnerzahl verfügen. Das Resultat zeigt: Positive Spitzenreiter sind Städte aus der Westschweiz, während die grossen Deutschschweizer Städte Basel, Bern, Zürich und Luzern ganz schlecht abschneiden. (mehr …)
Seit dem 1. Januar 2014 ist die Innenstadt von Basel autofrei. Die verkehrsfreie Zone umfasst die Freie Strasse, den Marktplatz, die Mittlere Brücke und einen Teil Kleinbasels. So wollte es der Grosse Rat. (mehr …)
Ab sofort können auch Menschen im Rollstuhl die Kunsteisbahn Weyermannshaus nutzen. Die Stiftung Cerebral stellt dafür kostenlos zwei sogenannte Eisgleiter zur Verfügung. Nach dem Start auf der Berner Kunsteisbahn will die Stiftung weitere Kunsteisbahnen in der Schweiz mit den Geräten ausstatten und so zur Integration von Menschen mit Behinderung beitragen. (mehr …)
Im Programmheft zur Basler Museumsnacht 2014 weisen die Organisatoren auf Anlässe hin, die für Behinderte erfahrbar sind, und listen Sonderdienstleistungen wie Rollstuhltransporte und Führungen in Gebärdensprache auf. Doch wie gut sind Basler Museen tatsächlich auf die Bedürfnisse dieser Klientel eingestellt? (mehr …)
Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz und eine der teuersten Europas. Hier mag man Reiche und Mehrbessere. Wen man nicht mag, sind Leute mit einer Gehbehinderung. Diesen Eindruck gewinnen wir auf jeden Fall bei unserem Shopping-Ausflug nach Zürich. Da in den grossen Kaufhäusern die Restaurants faktisch schon eine halbe Stunde vor Ladenschluss schliessen, führt uns der Hunger ins McDonald’s Bahnhofstrasse neben der Pestalozzi-Parkanlage. (mehr …)
Jelmoli, Globus, Manor. Das sind die grossen Zürcher Kaufhäuser an bester Adresse. Was sie gemeinsam haben, sind die schweren, alten Türen an den Eingängen. Im Rollstuhl lassen sie sich kaum aufstossen und auch mit Begleitperson oder dem seltenen netten Zürcher, der einem die Türe aufhält, bleibt’s mühsam. Ein Rollstuhlfahrer passt hier nur knapp hindurch. Eine elektrisch betriebene Schiebe- oder Schwenktüre, wie sie in manchem Ausland zum Standard gehören, scheinen sich die armen reichen Zürcher Kaufhäuser nicht leisten zu können. Dabei wären sie nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Leute mit Kinderwagen eine Erleichterung. Will man vielleicht beide Kategorien Menschen hier gar nicht haben? (mehr …)
Nein. Das Einschalten der Warnblinker berechtigt nicht zum Parkieren auf einem Parkplatz für Gehbehinderte ohne entsprechende Parkkarte. (mehr …)
Nach einem Jahr Pause haben wir wieder die Basler Herbstmesse besucht. Und sind schwer enttäuscht: Menschen mit einer Gehbehinderung spielen in der Planung und Organisation noch immer keine Rolle. Die ungenügenden Informationen und schlechten Parkiermöglichkeiten für Gehbehinderte hatte ich schon vor zwei Jahren bemängelt und dabei Behörden und Organisatoren kontaktiert. (mehr …)
Die Ton- und Lichtshow „Rendez-vous Bundesplatz“ in Bern ist grossartig. Wenn man denn etwas davon sieht. Nachdem im 2012 aus der Rollstuhlperspektive fast nur Rücken zu sehen waren, habe ich mit den Organisatoren Kontakt aufgenommen. Diese waren nicht nur erfreulich offen für Vorschläge, sondern haben diese auch ernst genommen. Das Resultat: Im 2013 gibt es ein grosses Podest für Rollstuhlfahrer, von dem aus die Show aus erhöhter Position genossen werden kann. Grossartig! (mehr …)