30. September 2018 | Recht
Mit einem neuen Parkierungskonzept wollen die Stadtbehörden die untere Berner Altstadt dadurch aufwerten, dass parkierte Autos das Stadtbild weniger stark beeinträchtigen. Parkieren soll an weniger Orten erlaubt sein bzw. Autos sollen vermehrt in den Parkhäusern abgestellt werden. Im Namen der Behindertenkonferenz Stadt und Region Bern BRB habe ich eine Vernehmlassungsantwort dazu verfasst. (mehr …)
Im August hat das Berner Transportunternehmen RBS in Worb seine neuen «Worbla»-Züge vorgestellt. Ihr Niederflur-Bereich ist stufenlos erreichbar und bietet viel freie Fläche für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. (mehr …)
Wir parkieren ab und zu mal auf einem der vier Behindertenparkplätze auf dem Kurzparking-Parkdeck im Bahnhof Bern. Leider treffen wir dabei immer wieder auf Automobilisten, die ihr Auto ebenfalls hier abgestellt haben, ohne aber dazu berechtigt zu sein. (mehr …)
Dieses Jahr hat sich am Gurtenfestival einiges geändert. Das Festivalgelände ist neu doppelt so gross. Die Zeltbühne und die Waldbühne sind neu an einem anderen Ort, und endlich gibt es die von uns schon lange geforderten Rollstuhltribünen bei allen drei Bühnen. Damit sollte sich die Situation für Rollstuhlfahrer verbessert haben. Doch hat sie sich das wirklich? Wir haben das Gurtenfestival 2018 im Rollstuhl besucht und teilen hier unsere Eindrücke. (mehr …)
Für die Zufahrt in die Innenstadt von London mit dem Auto wird eine Gebühr von rund 15 Franken pro Tag erhoben, die «Congestion Charge». Von dieser sind Menschen mit einer Gehbehinderung ausgenommen – aber nur solche aus Grossbritannien und den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), zu dem die Schweiz nicht gehört. Mit der Unterstützung der Schweizer Botschaft in London haben wir nun erreicht, dass auch Schweizer mit einer Gehbehinderung offiziell von der Gebühr ausgenommen werden. (mehr …)
Dank eines Berichts im «20 Minuten» habe ich vom Konzept der «netten Toiletten» erfahren. Bei diesem verpflichten sich Restaurants, Passanten ihre Toilette benutzen zu lassen, auch ohne dass diese etwas im Restaurant konsumieren. Als Gegenleistung erhalten sie von der Stadtverwaltung eine Entschädigung von 2’500 Franken pro Jahr, die so selbst auf den (viel teureren) Bau und Unterhalt von öffentlichen WC-Anlagen verzichten kann. Ausserdem gibt es einen positiven Werbeeffekt sowohl für die teilnehmenden Betriebe als auch für die Stadt. Profitieren können schlussendlich also alle. (mehr …)
Wir sind gerade aus den Ferien in England zurückgekommen und haben dort in einem mittelgrossen Shopping-Center ausserhalb von London ein vorbildliches öffentliches Behinderten-WC angetroffen, das alle Schweizer Behindertentoiletten in den Schatten stellt. Mit einer Fernbedienung lässt sich dieses in der Höhe verstellen (Sitzhöhe von 38 – 73 cm) und damit an die eigenen Bedürfnisse anpassen, die von Person zu Person wieder anders sind. Und das sogar, während man draufsitzt. Mit einem dritten Knopf wird über dieselbe Fernbedienung die Spülung betätigt. (mehr …)
In den Zeitungen war zu lesen, dass alle KITAG-Kinos in der Berner Altstadt bald schliessen. Das ist zwar schade, aber der Grund dafür umso erfreulicher. Denn KITAG eröffnet neben dem Mediamarkt in Muri ein riesiges Multiplex-Kino, den Cinedome. Und im Gegensatz zu den alten Berner Kinos ist dieser vollständig rollstuhlgängig. Wir durften heute mit dem CEO von KITAG die Baustelle besichtigen und sind begeistert. (mehr …)
Ich freue mich immer, wenn die Medien über Missstände bezüglich der Hindernisfreiheit in der Schweiz berichten. Das hilft dabei, das Bewusstsein bei der Bevölkerung zu wecken und hoffentlich längerfristig die Situation für Menschen mit einer Gehbehinderung zu verbessern. (mehr …)
Rollstuhlfahrer können aus den von der SBB bestellten Bombardier-Züge nicht selbstständig aussteigen. Diese News hat in den letzten Tagen die Schlagzeilen beherrscht, nachdem die Nachrichtensendung „10 vor 10“ darüber berichtet hatte, dass die Behindertenorganisation „Inclusion Handicap“ deswegen die SBB, Bombardier und das Bundesamt für Verkehr (BAV) verklagt. (mehr …)